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Der Transporter

Entrümpelung in Wien: Ablauf, Entsorgung und Kostenfaktoren

Von der Besichtigung bis zum Entsorgungsnachweis: Wie eine Entrümpelung in Wien abläuft, was „besenrein“ bedeutet, wohin Sperrmüll und Problemstoffe gehören und was den Preis bestimmt.

3 Min. Lesezeit

Entrümpelungen haben fast immer einen Anlass, der über das Aufräumen hinausgeht: eine Wohnungsübergabe mit Frist, ein Keller der seit zwanzig Jahren mitwächst, oder eine Verlassenschaft. Der organisatorische Teil ist dabei meist anspruchsvoller als das Tragen.

Was „besenrein“ wirklich bedeutet

Der Begriff steht in vielen Mietverträgen und wird unterschiedlich verstanden. Gemeint ist üblicherweise: Die Wohnung ist vollständig geräumt, groben Schmutz haben Sie entfernt, Böden sind gekehrt. Nicht gemeint ist eine Endreinigung mit Fenstern, Fugen und Backrohr. Und ein Punkt, an dem Übergaben regelmäßig scheitern: Zur Räumung gehören auch Einbauten, die Sie selbst angebracht haben – Lampen, Regale, Dübel, Klebehaken, Bodenbeläge. Klären Sie vor der Räumung schriftlich mit der Hausverwaltung, was erwartet wird. Was in der Wohnung bleiben darf, ist reine Vereinbarungssache.

Der Ablauf in vier Schritten

  1. 1Besichtigung. Wir sehen uns Menge, Zugang, Stockwerk und Anteil an Sondermüll an. Eine Entrümpelung lässt sich aus der Ferne nicht seriös bepreisen – Fotos zeigen nie das Volumen hinter der ersten Reihe.
  2. 2Angebot. Sie erhalten einen Festpreis inklusive Entsorgung, damit die Deponiekosten nicht später als Überraschung kommen.
  3. 3Räumung und Trennung. Sortiert wird vor Ort: Restmüll, Altholz, Metall, Elektroaltgeräte, Problemstoffe und verwertbare Gegenstände getrennt.
  4. 4Abtransport und Nachweis. Alles wird fachgerecht der Entsorgung zugeführt. Auf Wunsch bekommen Sie einen Entsorgungsnachweis.

Diesen Nachweis sollten Sie sich immer geben lassen. Hausverwaltungen verlangen ihn bei Übergaben, Erben brauchen ihn für die Dokumentation gegenüber der Verlassenschaft, und er ist Ihr Beleg dafür, dass nicht irgendwo illegal abgelagert wurde.

Wohin geht das Material?

Wien hat eine dichte Entsorgungsinfrastruktur, und für viele Materialien gibt es eigene Wege:

  • Mistplätze der Stadt nehmen Sperrmüll und getrennte Fraktionen von Wiener Haushalten in Haushaltsmengen an. Es gelten Mengenbegrenzungen, und Sie müssen die Zugehörigkeit zu einem Wiener Haushalt nachweisen können.
  • Problemstoffsammelstellen für Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Batterien und Leuchtstoffröhren. Diese Stoffe dürfen nicht in den Restmüll.
  • Elektroaltgeräte werden getrennt gesammelt und dürfen ebenfalls nicht in den Sperrmüll.
  • Gewerbliche Mengen – und eine komplette Wohnungsauflösung ist meist eine – laufen nicht über den Mistplatz, sondern über konzessionierte Entsorger. Das ist einer der Gründe, warum Selbstentrümpeln bei großen Mengen scheitert.

Verlassenschaft: erst sichern, dann räumen

Wenn eine Wohnung nach einem Todesfall geräumt wird, ist die Reihenfolge entscheidend. Gehen Sie vor der Räumung die Wohnung gezielt nach Unterlagen durch – dabei kommt regelmäßig Wichtiges zum Vorschein, das in Schubladen, Büchern oder Mänteln liegt:

  • Testament, letztwillige Verfügungen, Notariatsakte
  • Sparbücher, Bankunterlagen, Wertpapierbelege, Schlüssel zu Safes
  • Versicherungspolizzen, Verträge, Mietvertrag, Grundbuchsauszüge
  • Ausweise, Urkunden, Pensionsunterlagen
  • Fotos, Briefe und persönliche Erinnerungsstücke

Klären Sie außerdem, ob die Verlassenschaft bereits abgehandelt ist und wer räumen lassen darf. Solange das offen ist, sollte nichts entsorgt werden. Wir arbeiten in solchen Fällen langsamer und legen Fundstücke gesammelt für die Angehörigen beiseite, statt sie zu bewerten – diese Entscheidung liegt nicht bei uns.

Was den Preis bestimmt

  • Volumen in Kubikmetern – der Hauptfaktor, nicht die Quadratmeter der Wohnung.
  • Stockwerk und Aufzug sowie die Länge des Trageweges bis zum Fahrzeug.
  • Anteil an Problemstoffen. Deren Entsorgung ist aufwendiger und teurer als Restmüll.
  • Zugänglichkeit. Stark zugestellte Räume, in denen erst ein Weg freigearbeitet werden muss, brauchen deutlich länger.
  • Sperrige Einzelstücke wie Klaviere, Öltanks oder große Werkbänke.
  • Wertanrechnung. Gut erhaltene Möbel, Werkzeug oder Sammlerstücke können den Preis reduzieren, wenn sie verwertbar sind. Erwarten Sie keine Wunder – aber bei Haushalten mit brauchbarem Inventar macht es einen Unterschied.

Praktische Hinweise

  • Räumen Sie nicht vor. Was Sie in Säcke packen, muss zweimal angefasst werden. Ausnahme: Persönliches, das Sie behalten wollen – das nehmen Sie vorher heraus.
  • Markieren Sie, was bleibt. Ein Klebeband-Kreuz auf Möbeln, die nicht mitgehen, verhindert Missverständnisse.
  • Strom und Licht sollten bis zur Räumung angemeldet bleiben. Keller ohne Licht kosten Zeit.
  • Aufzug reservieren, wenn vorhanden – bei einer Entrümpelung ist er stundenlang belegt.

Unser Standort ist in 1220 Wien, wir entrümpeln im 22. Bezirk und in ganz Wien. Für ein Festpreisangebot inklusive Entsorgung: unverbindlich anfragen.

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Wir sind in 1220 Wien zuhause und in ganz Wien, Niederösterreich und darüber hinaus unterwegs. Besichtigung und Angebot sind kostenlos und unverbindlich.

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